Allergologe München

Ihre Vorteile einer Behandlung
in München

  • Spezialist für Allergologie
  • modernste Praxisausstattung
  • Inanspruchnahme von ausreichend Zeit für jeden Patienten
  • stetige Weiterbildungen für neueste Behandlungsmethoden
  • breites Diagnose- und Behandlungsspektrum: Eigenlabor & Allergiediagnostik
  • individuell abgestimmte, langfristige Behandlung: Akuttherapie in der Praxis & Hyposensibilisierung

Was ist Allergologie?

Die Allergologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Entstehung, dem Verlauf und der Behandlung von Allergien beschäftigt. Sie ist relevant für HNO- und Lungenfachärzte, Internisten, Allgemein- und Kinderärzte. Fachärzte aus diesen Bereichen dürfen sich nach einer entsprechenden Zusatzqualifikation als Allergologe bezeichnen.

Wann sollte man zu einem Allergologen?

Wenn Ihre Beschwerden regelmäßig und immer in bestimmten Situationen auftreten, können diese Anzeichen für eine Allergie sein, allerdings gibt es auch viele versteckte Allergien, zum Beispiel auf Milben, Nahrungsmittel, die unspezifischere Symptome machen. In diesen Fällen ist es ratsam, diesen Verdacht von einem Spezialisten abklären zu lassen. Ein Allergologe verfügt über die nötige Kompetenz für eine umfassende und präzise Diagnostik und eine gezielte Behandlung des individuellen Falls.

Als Facharzt der Inneren Medizin und Pneumologie mit Zusatzqualifikation zum Allergologen sind wir in unserer Praxis Dr. Hellmann in München auf die Behandlung aller Allergien, insbesondere der oberen und unteren Atemwege, spezialisiert.

Welche Allergien gibt es?

Grundsätzlich lassen sich vier verschiedene Allergietypen unterscheiden: Typ I, Typ II, Typ III und Typ IV.

Die mit Abstand am häufigsten auftretende Form sind Typ I-Allergien, an denen rund 90 % aller Allergiker leiden. Zu dieser Art gehören unter anderem die weit verbreitete Pollenallergie, auch bekannt als Heuschnupfen, aber auch Allergien gegen Nahrungsmittel, Hausstaubmilben, Insektengift oder Tierhaare. Bei diesen Allergien bildet das Immunsystem bestimmte Antikörper (Immunglobulin E, kurz: IgE), die das Allergen bekämpfen, indem sie bei jedem Kontakt den Entzündungsbotenstoff Histamin aktivieren. Dieser löst innerhalb weniger Minuten bis Stunden die typischen Symptome aus. Deshalb nennen wir diesen Allergietyp auch den Soforttyp.

Typ III-Allergien werden auch als Immunkomplex-Typ bezeichnet. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sich in den Blutgefäßen sogenannte Immunkomplexe aus Allergenen und Antikörpern ablagern, die eine Entzündung der Gefäße hervorrufen können. Oft treten punktuell dunkelrote Einblutungen am Gesäß oder den Beinen auf.

Die zweithäufigste Allergieform ist die Typ IV-Allergie ("Spättyp"). Zu ihr gehören unter anderem Nickel- und Duftstoffallergien, aber auch Allergien gegen bestimmte Arzneimittel. Bei diesen Allergien verursachen die sogenannten T-Helfer-Lymphozyten sogenannte Kontaktekzeme, die teilweise erst nach Stunden oder Tagen auftreten und auch dann noch sichtbar sind, wenn das Allergen schon längst nicht mehr da ist.

Ob und welche Allergie vorliegt, lässt sich anhand der Symptome und mithilfe eines speziellen Allergietests feststellen, den wir in unserer Praxis in München gerne für Sie durchführen. Hierzu benutzen wir sowohl die Prick-Hauttestmethode als auch komplexe Blutanalysen (RAST-Analysen).

Welche Symptome kann eine Allergie auslösen?

Eine allergische Reaktion kann sich auf sehr unterschiedliche Weise äußern. Sie kann lokal begrenzte Symptome verursachen oder sich auf den ganzen Körper auswirken.

In den meisten Fällen lösen Allergene akute Beschwerden wie brennende, juckende oder tränende Augen, einen anhaltenden Husten- oder Niesreiz, Fließschnupfen oder zunehmende Atemnot durch angeschwollene und entzündete Bronchien aus. Diese Symptome treten in der Regel unmittelbar nach dem Kontakt mit dem Allergen auf. Im schlimmsten Fall kann der Kontakt mit einem Allergen einen allergischen Schock zur Folge haben, der bis zum Atem- und Kreislaufstillstand und damit zum Tod führen kann.

Bei manchen Allergien treten darüber hinaus Magen-Darm-Beschwerden oder unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen auf.

Andere Allergien, vor allem sogenannte Kontaktallergien, äußern sich durch juckende Quaddeln oder Ekzeme auf der Haut. Diese Symptome treten in der Regel verzögert, teilweise sogar erst Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen auf.

Vereinbaren Sie bei folgenden Symptomen einen Termin in meiner Praxis in München:

  • brennende oder tränende Augen
  • anhaltender Husten- oder Niesreiz
  • Fließschnupfen
  • angeschwollene Schleimhäute
  • Atemnot oder Druck auf der Brust
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Diagnose: Wie wird eine Allergie diagnostiziert?

Im Rahmen der Diagnostik führen wir in unserer Privatpraxis in München zunächst ein ausführliches Anamnese-Gespräch mit dem Patienten. Dabei gilt es, die Symptome genau zu beschreiben und die Situationen zu nennen, in denen diese auftreten. Ziel ist es, die allergieauslösenden Stoffe zu identifizieren. Meist lässt sich nach dem Gespräch bereits ein gewisser Verdacht feststellen, der dann durch weitere diagnostische Verfahren bestätigt oder verworfen werden muss.

Zu den gängigen Allergietests gehören die folgenden 4 Verfahren: Pricktest, Bluttest, Epikutantest und Provokationstest. Welches dieser Verfahren das Beste ist, hängt vor allem davon ab, welche Allergene als Allergieauslöser vermutet werden und welche Symptome der Patient beschreibt.

Besteht der Verdacht auf eine Typ I-Allergie, wenden wir den sogenannten Pricktest an. Dabei träufeln wir die unter Verdacht stehenden Allergene auf die Unterarme des Patienten und ritzen die Haut an dieser Stelle minimal an. Dies geschieht so vorsichtig, dass keine Gefahr und keine Schmerzen bei dem Patienten entstehen. Beginnt sich die Haut schon nach kurzer Zeit zu röten und Quaddeln zu bilden, handelt es sich um eine allergische Reaktion.

Ergänzend dazu können wir eine Blutanalyse durchführen. Sie gibt Aufschluss darüber, ob es im Blut spezielle Antikörper gibt, die sich gegen bestimmte allergieauslösende Stoffe richten (RAST-Untersuchung).

Im Rahmen des Provokationstests wird untersucht, inwieweit das Bronchialsystem auf Allergiestoffe reagiert. Dies ist eine spezielle Lungenuntersuchung, die nur von Fachärzten durchgeführt werden kann und Aufschluss darüber gibt, ob Allergien Atemwegsbeschwerden auslösen können oder nicht.

Maßnahmen zur Allergie Diagnose im Überblick:

  • ausführliches Anamnese-Gespräch
  • Pricktest
  • Bluttest
  • Provokationstest

Therapie: Welche Therapiemethoden gibt es bei einer Allergie?

Für die Behandlung einer Allergie stehen verschiedene Therapiemethoden zur Verfügung. Wenn bekannt ist, wodurch die Symptome ausgelöst werden, lassen sie sich am besten verhindern, wenn die Allergene vermieden werden. Je nach Art der Allergie ist das jedoch nicht immer einfach.

Welche Medikamente hier zum Einsatz kommen hängt erstens davon ab, auf welche Stoffe der Patient reagiert und welche Allregiereaktion bei dem Patienten identifiziert wurde. Meist ist die Therapie was Medikamente und Zeitraum angeht bei jedem Patienten sehr individuell. Eine pauschale Kortisontherapie widerspricht meinem Grundsatz der individuellen, patientenorientierten Therapie.

Eine Alternative oder Ergänzung zur medikamentösen Behandlung ist die sogenannte Hyposensibilisierung. Hierbei handelt es sich um eine allergenspezifische Immuntherapie, die - anders als Arzneimittel - nicht nur die Symptome lindert, sondern die Ursache zu beseitigen versucht. Sie zielt darauf ab, die überschießende Reaktion des Immunsystems auf die allergieauslösenden Substanzen abzuschwächen, indem es sukzessive an den Kontakt mit dem Allergen gewöhnt wird. Dazu erhält der Patient an mehreren Zeitpunkten eine speziell zubereitete Allergenmischung in zunehmend höherer Dosis. Diese kann in Tabletten- oder Tropfenform verabreicht oder flüssiger Form injiziert werden.

Meine Empfehlung:

Bei regelmäßigen Beschwerden oder wiederkehrenden Symptomen empfiehlt sich eine Abklärung durch einen Allergologen. Auch bei unklaren Verdauungsproblemen, laufender Nase oder Druck und Engegefühl in der Brust empfehle ich dringend eine Abklärung in meiner Praxis.

Privatpraxis Dr. med. Sebastian Hellmann

Oberanger 34-36
80331 München

Montag: 09:00 – 15:00 und 16:00 – 19:00
Dienstag: 09:30 – 13:30 und 14:00 – 18:00
Mittwoch: 09:00 – 12:30 und 14:00 – 18:00 oder nach Vereinbarung
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