Pneumologie München

Ihre Vorteile einer Pneumologie Behandlung
in München

  • langjährige Erfahrung in der Pneumologie, Beatmungsmedizin und Endoskopie
  • Durchführung einer ausführlichen Anamnese mit ausreichend Zeit für jeden Patienten
  • individuell abgestimmte Therapiekonzepte
  • Behandlung in der Praxis mit individuell abgestimmter Infusions-, Inhalationsbehandlung und ggf. Sauerstofftherapie
  • Geräte als Leihgabe für die Anwendung zu Hause

Wann sollte man zum Lungenarzt gehen?

Husten und Atemnot gehören zu den häufigsten Symptomen einer Atemorganstörung.

Bei der sogenannte Dyspnoe, auch Luft- oder Atemnot genannt, haben die Betroffenen das Gefühl, trotz verstärkter Atmung nicht genug Luft zu bekommen. Luftnot kann durch pulmonale Erkrankungen (z.B. Pneumonie, chronisch obstruktive Lungenerkrankung), verschiedene kardiale Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz, akutes Koronarsyndrom) oder andere Leiden (Anämie, psychische Störungen) hervorgerufen werden, die es abzuklären gilt. Eine klare und eindeutige Diagnostik ist hier essenziell.

Husten, der mit Fieber und Auswurf einhergeht, sollte dringend untersucht werden. Auch bei einem störenden, leichten Husten, der länger als 2 Wochen anhält, bei Druck- oder Schmerzgefühl auf der Brust oder allergischen Symptomen, die im Verlauf Atemstörungen verursachen, sollten Sie mich in meiner Privatpraxis für Pneumologie und Innere Medizin aufsuchen. Wir klären ab, ob eine ernstere Erkrankung wie Asthma, eine Allergie oder gar eine Lungenentzündung dahinter steckt.

Was macht man beim Pneumologen?

Als Facharzt für Pneumologie diagnostiziere und behandle ich Störungen und Krankheiten des Atmungsapparats. Daher gehören auch die Allergologie (Asthma, Heuschnupfen etc.), die Schlafmedizin (Somnologie) aber auch das Herz/Kreislaufsystem zu meinem Fach.

Jede Untersuchung beginnen wir mit einer ausführlichen Anamnese. Sie schildern mir Ihre Krankheitsgeschichte und Ihre Beschwerden, wann sich diese zeigen und wie sie möglicherweise ausgelöst werden. Dabei beachten wir auch Ihre persönlichen Risikofaktoren, wie etwa Allergien, Schadstoffbelastung, Rauchen, familiäre Disposition, körperliche Belastung, u.a.

Es folgt eine physikalische Untersuchung sowie eine Reihe von Untersuchungen zur Prüfung der Lungen-, Atmungs- und Herz- Kreislauffunktion, um die Ursache für eine Störung zu finden und das Krankheitsbild abzuklären.

Viele Lungenkrankheiten können heute sehr effektiv therapiert werden, so dass sich nach erfolgreicher Diagnostik Ihre Lebensqualität wahrscheinlich schnell bessert.

Vereinbaren Sie bei folgenden Symptomen einen Termin in meiner Lungenfacharztpraxis:

  • Atemnot
  • Husten mit/ ohne Auswurf
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Schlechte Belastbarkeit
  • Schmerzen oder Druck beim Atmen
  • Erschöpfung
  • schlechter Schlaf /nächtliche Atemaussetzer
  • blutiger Auswurf
  • u.a.

Lungendiagnostik

Nach einer ausführlichen Anamnese stehen uns in meiner Privatpraxis für Pneumologie und Innere Medizin im Palais am Jakobsplatz verschiedene Methoden zur Verfügung, um Ihren Gesundheitszustand zu checken, mögliche Symptome abzuklären und die Lungenfunktion zu überprüfen - selbstverständlich nach höchsten technischen und wissenschaftlichen Standards.

Messung der Lungenfunktion/
Bodyplethysmographie

Die Bodyplethysmographie ist ein Verfahren der Pneumologie zur Messung der Lungenvolumina, des Atemwiderstands und der Atemkraft - das derzeit präziseste Lungenfunktionsmessgerät auf dem Markt. Mit diesem Hochleistungsapparat können neben allen Volumina ca. 25 Parameter der Lunge berechnet werden. Daraus ziehen wir diverse Schlüsse:

  • Entzündungsgrad der Bronchien
  • Größe der Lunge
  • Funktionsweise der Atmung
  • Trainingsgrad der Atemmuskulatur
  • Atemwegswiderstand der kleinen, mittleren, großen Bronchien
  • Einfluss inhalativer Schadstoffe auf die Bronchien.

Maßnahmen zur differenzierten Lungendiagnostik:

  • Bodyplethysmographie
  • Inhalative Provokation
  • P.01: Bestimmung der Atemkraft
  • Diffusionsmessung
  • FeNo Messung
  • Spiroergometrie
  • Allergiediagnostik
  • Pleurasonographie

Inhalative Provokation

Im Allgemeinen unterscheiden wir in der Pneumologie zwischen allergischem und nicht-allergischem (intrinsischem) Asthma. Grundsätzlich ist bei beiden Formen eine bronchiale Verengung und Verkrampfung die Ursache. Um genau diese Reaktion festzustellen oder auszuschließen, bietet sich der inhalative Provokationstest an. Der Test (die Provokation) ist eine etwas aufwendige, aber dafür sehr aufschlussreiche Untersuchung und die einzige Möglichkeit, um definitiv eine Asthma- bzw. eine asthmatische Komponente zu beweisen oder auszuschließen. Der oder die PatientIn muss hierbei eine ungefährliche Lösung einatmen und in dem darauffolgenden Lungenfunktionstest wird die Reaktion des Bronchialsystems gemessen. Das Verfahren ist selbstverständlich gesundheitlich völlig unbedenklich.

P.01: Bestimmung der Atemkraft

Im Bodyplethysmograph lässt sich auch die Zugkraft der Atemmuskulatur messen und so Störungen der Atemkraft feststellen. Damit können wir die Auswirkung von Erkrankungen des Muskelapparates oder des Zwerchfells auf die Atmung bestimmen.

Diffusionsmessung

Mit einer Diffusionsmessung kann der Arzt abschätzen, wie gut die Lunge Sauerstoff in das Blut aufnehmen kann. Die Diffusionskapazität ist eine Messgröße, die nur in der Bodyplethysmographie ermittelt werden kann. Bei Menschen mit Lungenemphysem (irreversible Erweiterung der Bronchiolen) oder COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) ist die Diffusionskapazität zum Beispiel vermindert. Bei diesem Test gibt man dem oder der PatientIn eine bestimmte „Test-Luft“ zum Atmen. Sie enthält eine gesundheitlich unbedenkliche Menge an Kohlenmonoxid (CO). Der Unterschied zwischen dem CO-Gehalt in der Ein- und Ausatemluft entspricht der vom Körper aufgenommenen Menge an CO. Da Sauerstoff (O2) und CO sich gleich verhalten, lässt sich daraus folgern, wie gut die Lunge Sauerstoff aufnehmen kann.

FeNo Messung

Die FeNo-Messung ist in der Pneumologie eine innovative, unkomplizierte und sichere Methode zum Nachweis einer Atemwegsentzündung. Die Abkürzung steht für "Fraktioniertes exhaliertes NO (Stickstoffmonoxid)". Stickstoffmonoxid (NO) ist ein wichtiger Botenstoff, der in den Atemwegen und im Nervensystem gebildet wird und vor allem bei Entzündungen eine entscheidende Rolle spielt. Die ermittelte NO-Konzentration verhält sich proportional zum Entzündungsgrad der Atemschleimhaut. Im Verlauf können die FeNO-Werte im Zusammenspiel mit Beschwerdebild, klinischem Befund und Lungenfunktion wertvolle Hinweise geben, ob die anti-entzündliche Therapie ausreichend ist oder gesteigert werden muss. Die Durchführung ist einfach und schnell. Nach einer tiefen Ausatmung folgt ein tiefes Einatmen und dann erneut eine gleichmäßige Ausatmung über 10 Sekunden gegen einen Widerstand. Das Gerät liefert bereits nach Sekunden ein Ergebnis.

Das gemessene FeNo ist ein wichtiger Parameter, der zur richtigen Diagnose und zur richtigen Therapie führt, bzw. die Effektivität einer begonnenen Therapie überprüft – und das in weniger als fünf Sekunden. Die FeNO-Messung bietet etwa bei Asthma bronchiale, aber auch bei anderen Erkrankungen der Atemwege (z.B. COPD) eine wertvolle Entscheidungshilfe. 

Messung der Sauerstoffaufnahme in der Belastungsuntersuchung/ Spiroergometrie

Die akkurateste Leistungsuntersuchung der Inneren Medizin ist die sogenannte Spiroergometrie. Hiermit untersuchen wir die Leistungsfähigkeit des ganzen Körpers, im Speziellen des Herz-Kreislauf-Systems und des Atmungsorgans. Es dient nicht nur zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, sondern auch zur Diagnostik einer bestehenden Limitierung. Je nachdem, ob das Herz-Kreislauf-System oder die Lunge die allgemeine Leistungsfähigkeit einschränken, entwickeln wir gezielte Trainingspläne. Hier profitieren meine PatientInnen von meiner engen Zusammenarbeit mit erfahrenen Sportmedizinern sowie individuellen Fitnesstrainern.
Zusätzlich biete ich in meiner Praxis eine Grundumsatzanalyse an, in der ich den aktuellen Stoffwechsel unter die Lupe nehme, als Basis für einen optimalen Ernährungsplan.

Allergiediagnostik Blut und Haut

Wir können Allergien sowohl über die Haut als auch über eine Blutuntersuchung bestimmen. Die Kombination aus beiden bietet ein optimales und in höchstem Maße genaues Ergebnis. (Prick-Test, serologische Allergiediagnostik).

Pleurasonographie

Die Ultraschalldiagnostik (Sonographie) ist eine der am weitesten verbreiteten bildgebenden Untersuchungsverfahren und aus der Inneren Medizin nicht mehr wegzudenken. Diese Technik ermöglicht durch das Aussenden und Empfangen von unschädlichen Ultraschallwellen die Darstellung unterschiedlicher Strukturen des Körperinneren. Im Unterschied zu Bildgebenden Verfahren kann man mit der Sonographie bestimmte Bewegungen beurteilen. Mit diesem Verfahren ist es uns beispielsweise möglich, das Zwerchfell in der Beweglichkeit zu untersuchen und krankhafte Prozesse zu erkennen.

Therapie

Nach differenzierter Diagnostik lässt sich heute ein Großteil der Lungenkrankheiten mit Erfolg behandeln, so dass sich Ihre Lebensqualität schnell bessern kann.

Es liegt mir sehr am Herzen, dass sich meine PatientInnen schon merklich wohler fühlen, wenn sie meine Praxis verlassen. Drei Behandlungszellen stehen uns für therapeutische Maßnahmen zur Verfügung.

Ein Auszug aus dem spezialisierten Behandlungsspektrum meiner Lungenfacharztpraxis im Palais am Jakobsplatz:

Auszug meines Behandlungsspektrums:

  • Inhalationstherapie
  • Atemtherapie
  • Häusliche Inhalationsempfehlung

Inhalationstherapie

Mit der Inhalationstherapie biete ich meinen Patienten eine Behandlung an, bei der bestimmte Wirkstoffe durch feine Vernebler schonend aber effektiv in das Bronchialsystem oder in die oberen Atemwege gelangen können. Ich verwende eine Kombination aus verschiedenen Wirkstoffen, die unter anderem antientzündlich, bronchialerweiternd, Schleimlösend und Hustenstillend wirken.

Atemtherapie

Durch Trends wie Yoga oder die Wim-Hof-Methode sind Atemtechniken derzeit in aller Munde. Die Techniken und positiven Effekte sind in der Pneumologie schon lange bekannt. Manchmal sind Beschwerden nicht zwingend durch eine Erkrankung bedingt, sondern durch schlechte Gewohnheiten, schlechte Haltung oder durch eine Störung der Psyche oder des Bewegungsapparates.

Im Rahmen meiner Ausbildung in der Lungenfachklinik Gauting- die erste Klinik in Deutschland, die überhaupt Atemtherapeuten ausgebildet hat - habe ich mir ein Netzwerk an kompetenten niedergelassenen Atemtherapeuten aufgebaut und stelle dieses meinen Patienten gerne zur Verfügung.

Auch zu Hause bestens versorgt

Ich biete meinen PatientInnen auch Geräte als Leihgabe an. Damit können Sie für eine gewisse Zeit bequem zu Hause inhalieren.

Privatpraxis Dr. med. Sebastian Hellmann

Oberanger 34-36
80331 München

Montag: 09:00 – 15:00 und 16:00 – 19:00
Dienstag: 09:30 – 13:30 und 14:00 – 18:00
Mittwoch: 09:00 – 12:30 und 14:00 – 18:00 oder nach Vereinbarung
Donnerstag: 09:30 – 13:00 und 14:00 – 18:00
Freitag: 09:00 – 13:00