Sarkoidose Behandlung München

Ihre Vorteile einer Behandlung
in München

  • Lungenarzt mit langjähriger Erfahrung als Facharzt für Pneumologie
  • Individuelle Patientengespräche zur ausführlichen Diagnose
  • Moderne Praxisräumlichkeiten
  • Persönlich angepasste Behandlungskonzepte
  • Sorgfältige Diagnostik

Die Sarkoidose ist eine seltene Systemerkrankung, die vor allem die Lunge befällt. Es kommt zu entzündlichen Reaktionen insbesondere im Lungengewebe und in den Lymphknoten, aber auch in anderen Organen des Körpers.

Eine Sarkoidose kann akut verlaufen und heilt dann meist spontan wieder ab. Bei einem chronischen Verlauf behandeln wir die Sarkoidose in München gegebenenfalls medikamentös.

Erste Anzeichen auf Sarkoidose können Reizhusten, Luftnot, schmerzhafte Hautknötchen und Gelenkbeschwerden sein. Falls Sie unter diesen oder anderen unklaren Symptomen leiden, führen wir in unserer Privatpraxis in München eine umfassende Diagnostik durch. Anschließend besprechen wir, ob und in welcher Form eine Sarkoidose-Behandlung notwendig ist.

Das sagen meine Patienten:

Häufig gestellte Fragen zur Sarkoidose

Die Sarkoidose ist eine entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich die Lunge betrifft, aber auch andere Organe befallen kann. Es kommt zu starken Entzündungsreaktionen und einer Knötchenbildung insbesondere im Lungengewebe, aber auch in den Lymphknoten, Leber, Herz, Augen oder unter der Haut.

Die genauen Ursachen von Sarkoidose sind bislang unklar. Mögliche Auslöser könnten Allergene, infektiöse Erreger und eingeatmete Schadstoffe sein. In einigen Fällen gibt es auch Hinweise auf eine erbliche Veranlagung.

Generell ist die Prognose gut. Je früher die Erkrankung behandelt wird, desto wahrscheinlicher ist eine vollständige Heilung.

Eine akute Sarkoidose bildet sich meist spontan wieder zurück.

Eine chronische Sarkoidose kann bleibende Lungenschäden hinterlassen, die meist nicht allzu schwer ausgeprägt sind. In einigen Fällen kann es jedoch zu einer Einschränkung der Lungenfunktion, einer Lungenfibrose oder sogar zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Daher sollte bei schweren Verlaufsformen schnellstmöglich mit der Therapie begonnen werden.

Sarkoidose kann akut oder chronisch auftreten. Rund 70 % aller Sarkoidose-Erkrankungen verlaufen chronisch. Die häufigste Form ist die chronische Sarkoidose der Lunge.

Meist verläuft eine Sarkoidose ohne schwerwiegende Komplikationen. Die Erkrankung kann aber auch lebensbedrohlich sein, insbesondere wenn das Herz oder Nervensystem betroffen ist. Auch eine Sarkoidose der Lunge kann im schlimmsten Fall eine terminale Lungenfibrose (vollständig eingeschränkte Lungenfunktion) zur Folge haben. Etwa 5 % aller Sarkoidose-Patienten versterben an den Folgen der Erkrankung.

Durch welche Symptome äußert sich Sarkoidose?

Die Sarkoidose-Symptome können sich je nach Verlaufsform unterscheiden. Typisch für eine akute Sarkoidose sind Fieber, Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Es können Gelenkschmerzen und schmerzhafte Knötchen unter der Haut auftreten. Letztere zeigen sich insbesondere an den Unterschenkeln. Zusätzlich können Luftnot und trockener Husten auftreten.

Bei einer Sarkoidose mit chronischem Verlauf entwickeln sich die Symptome meist über mehrere Monate hinweg. Erste Hinweise können Reizhusten, Luftnot und eine generelle Abgeschlagenheit sein. Auch eine Gewichtsabnahme, leichtes Fieber oder Schmerzen im Sprunggelenk können auf eine Sarkoidose hindeuten.

Bei der chronischen Verlaufsform sind neben der Lunge häufig noch andere Organe betroffen. Dann können weitere Symptome hinzukommen, zum Beispiel Augenentzündungen, Hautrötungen und schmerzhafte Hautknötchen, Gesichtsnervenlähmungen, Herzrhythmusstörungen oder erhöhte Leberwerte.

Wie wird Sarkoidose diagnostiziert?

Da die Symptome einer Sarkoidose oft sehr unspezifisch sind, wird die Erkrankung häufig zufällig entdeckt. Bei Verdacht auf Sarkoidose können wir in unserer Privatpraxis in München zielgerichtet untersuchen und die Erkrankung einwandfrei diagnostizieren. Dabei haben wir nicht nur die Lunge im Blick, sondern auch andere Bereiche wie die Lymphknoten im Mediastinum, dem Brustmittelpunkt. Hier entstehen bei einer Sarkoidose häufig Gewebeknötchen.

Nach einem ausführlichen Patientengespräch führen wir in München bildgebende Untersuchungen durch, allen voran eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Um den Zustand Ihrer Lunge beurteilen zu können, wird ein Lungenfunktionstest gemacht. Anhand von weiteren Untersuchungen wie Bluttests oder einer Bronchoskopie (Spiegelung der Luftwege) können wir den Verdacht auf Sarkoidose in München bestätigen.

Bei Bedarf wird zusätzlich eine Computertomografie durchgeführt. Diese erlaubt es uns, Veränderungen im Brustkorb - insbesondere in den Lymphknoten - präzise zu beurteilen. Auch können wir anhand der Computertomografie andere Erkrankungen der Lunge ausschließen, die mit ähnlichen Symptomen einhergehen können.

Sarkoidose Behandlung: Wie läuft die Therapie ab?

Ob und wie bei Sarkoidose behandelt werden muss, ist abhängig von der Verlaufsform und vom Schweregrad. Bei leichten Symptomen entscheiden wir uns in München häufig dazu, die Erkrankung engmaschig zu kontrollieren. Gerade eine akute Sarkoidose bildet sich häufig nach einigen Monaten spontan wieder zurück und muss nicht behandelt werden.

Wenn die Beschwerden stärker werden, die Lungenfunktion abnimmt oder andere Organe betroffen sind, ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Insbesondere bei Beteiligung von kritischen Organen wie Herz, Nervensystem und Nieren ist Vorsicht geboten. Hier gilt es, möglichst frühzeitig mit der Sarkoidose-Behandlung zu beginnen, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.

Zur Therapie wird vor allem Kortison eingesetzt. Nach etwa drei Monaten reduzieren wir allmählich die Dosierung, um das Kortison auszuschleichen. In schweren Fällen oder wenn wir mit Kortison nicht die gewünschte Wirkung erzielen, muss gegebenenfalls zusätzlich mit Immunsuppressiva behandelt werden.

Da alle genannten Medikamente Nebenwirkungen mit sich bringen können, wägen wir die Entscheidung für oder gegen eine medikamentöse Therapie in München sorgfältig ab.

Privatpraxis Dr. med. Sebastian Hellmann

Oberanger 34-36
80331 München

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